Der BEE äußert sich in Stellungnahmen zu politischen Vorhaben, Gesetzgebungsverfahren und öffentlichen Debatten. Auf Konferenzen und Veranstaltungen erläutern Vertreter des BEE Standpunkte zur Energiepolitik und Erneuerbaren Energien in Vorträgen und Reden. Studien im Auftrag des BEE untermauern die Positionen mit Zahlen, Fakten und Argumenten. Im Folgenden finden Sie die aktuellsten Publikationen des BEE.
Februar 2012. BEE-Präsident Dietmar Schütz fordert die Kritiker der Energiewende aus den Reihen der Koalition auf, die Regierungsbeschlüsse nicht länger zu zerreden und statt dessen gemeinsam mit der Branche Antworten auf die wirklich wichtigen Fragen zu erarbeiten. Eine davon sieht er im notwendigen Umbau der Energieversorgung im Wärmesektor. Hierfür schlägt Schütz sowohl Steuererleichterungen für Sanierungsmaßnahmen als auch ein haushaltsunabhängiges Förderinstrument vor - die Erneuerbare Wärme-Prämie. Schütz erinnert in seiner Rede außerdem an die Gründung des BEE und blickt auf das Erreichte zurück.
Januar 2012. Zum 20-jährigen Jubiläum des BEE hat der Verband prominente Stimmen aus Politik, Branche und Verbänden zusammengetragen. Eine Auswahl von Rückblicken, Ausblicken und Einschätzungen der Rolle des BEE finden sich in der Jubiläumsbroschüre. Im Vorwort ordnet BEE-Präsident Dietmar Schütz die bisherige und künftige Verbandsarbeit in den energiepolitischen Kontext ein. Außerdem enthält das Heft einen Überblick über die wichtigsten Aktivitäten und Strukturen des Verbandes.
Oktober 2011. In seiner Rede auf der 7. Jahreskonferenz Erneuerbare Energie in Berlin skizziert BEE-Präsident die politischen Instrumente, die für die anstehende Energiewende notwendig sind. Er geht dabei auf die Rolle des EEG, des Kombikraftwerksbonus sowie der Speicher und Netze im Stromsektor ein. Im Wärmesektor erklärt er den Bedarf für ein haushaltsunabhäniges Fördersystem, wie es der BEE mit seiner Wärmeprämie vorgeschlagen hat. Im Verkehrssektor zeigt Schütz den Weg zu mehr Biokraftstoffen und Erneuerbarer Elektromobilität auf. Schließlich stellt er sich auch der Kostendiskussion beim Umstieg auf Erneuerbare Energien.
September 2011. Der BEE begrüßt aufgrund der zentralen Bedeutung des Netzum- und -ausbaus für die Transformation des Energiesystems, dass eine breite und öffentliche Diskussion der eingehenden Parameter durchgeführt wird. Allerdings bestehen nach Auffassung des Verbandes erhebliche Zweifel daran, dass die gewählten Szenarien tatsächlich auf die Verwirklichung der energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung ausgerichtet sind. Zudem fehle es an der Darstellung verschiedener Maßnahmen zur Reduktion des Netzausbaubedarfs ebenso wie an einem stärker dezentral und lastnah ausgerichteten Kraftwerkspark und dem entsprechend abgebildeten Ausbaumodell für die Erneuerbaren Energien.
Juni 2011. Um eine ausgewogenere Darstellung in der Debatte um vermeindlich "beste Standorte" für Erneuerbare Energien zu ermöglichen, hat der BEE die Kosten eines vorwiegend dezentralen EE-Ausbaus mit denen primär zentraler Strukturen verglichen. Die Berechnungen haben ergeben, dass ein Energiesystem, das überwigend auf dezentrale Erzeugungstrukturen mit einem breiten Mix aus allen Erneuerbaren ausgelegt ist, schon heute kostengünstigere Energie bereitstellt als ein vorwiegend zentral ausgerichteter Ausbau. So könnten europaweit zwischen 2001 und 2030 bis zu 238 Millarden Euro eingespart werden.