Januar 2012. Zum 20-jährigen Jubiläum des BEE hat der Verband prominente Stimmen aus Politik, Branche und Verbänden zusammengetragen. Eine Auswahl von Rückblicken, Ausblicken und Einschätzungen der Rolle des BEE finden sich in der Jubiläumsbroschüre. Im Vorwort ordnet BEE-Präsident Dietmar Schütz die bisherige und künftige Verbandsarbeit in den energiepolitischen Kontext ein. Außerdem enthält das Heft einen Überblick über die wichtigsten Aktivitäten und Strukturen des Verbandes.
Juni 2011. Um eine ausgewogenere Darstellung in der Debatte um vermeindlich "beste Standorte" für Erneuerbare Energien zu ermöglichen, hat der BEE die Kosten eines vorwiegend dezentralen EE-Ausbaus mit denen primär zentraler Strukturen verglichen. Die Berechnungen haben ergeben, dass ein Energiesystem, das überwigend auf dezentrale Erzeugungstrukturen mit einem breiten Mix aus allen Erneuerbaren ausgelegt ist, schon heute kostengünstigere Energie bereitstellt als ein vorwiegend zentral ausgerichteter Ausbau. So könnten europaweit zwischen 2001 und 2030 bis zu 238 Millarden Euro eingespart werden.
Mai 2011. Um einen weiteren erfolgreichen Ausbau der Erneuerbaren Energien zu gewährleisten, gilt es die Integration der Erneuerbaren Energien in das elektrische System zu optimieren. Zudem muss die Marktintegration Erneuerbarer Energien verbessert werden, um sie nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich ins Zentrum der Energieversorgung zu rücken. Für beide Arbeitsfelder hat der BEE Lösungsansätze entwickelt.
März 2011. Der BEE reagiert mit konkreten Vorschlägen auf die Forderung der Bundesregierung, als Konsequenz aus der Atomkatastrophe in Japan die Energieversorgung hierzulande schneller auf Erneuerbare Energien umzustellen. In seinem Aktionsprogramm Erneuerbare Energien skizziert der BEE eine Reihe von Maßnahmen, die für den Gesetzgeber schnell und einfach umzusetzen sind und dem Ausbau der Erneuerbaren auf allen Ebenen deutliche Impulse geben. Damit lässt sich die Nutzung der folgenschweren Hochrisikotechnologie Atomkraft noch schneller beenden als seinerzeit im rot-grünen Ausstiegsbeschluss vorgesehen.
März 2011. Das REPAP2020-Konsortium hat die 27 Nationalen Aktionspläne zur Umsetzung der EU-Richtlinie zur Förderung der Erneuerbaren Energien analysiert und den eigenen Prognosen der europäischen Erneuerbare-Energien-Verbände gegenübergestellt. Nach den Vorgaben der Branche können die Erneuerbaren 2020 bereits einen Anteil von 24,4 Prozent am europäischen Endenergieverbrauch stellen.
Dezember 2010. Das Ökostromprivileg (Direktvermarktung gem. § 37 EEG) ist ein gezielter Anreiz zur Marktintegration für Erneuerbare Energien. Es zeigt, dass eine reale und nachfragegerechte Versorgung von Stromkunden mit sehr hohen Anteilen Erneuerbarer Energien möglich ist. Es fördert Vertriebe, die aufgrund ihres hohen Anteils an Erneuerbaren Energien Modell der künftigen Energieversorgung sind.
November 2010. Nach 2004 und 2009 steht im Jahr 2011 die dritte Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) an. Der BEE hat die wichtigsten Anforderungen der Branche an die Überarbeitung dieses wichtigsten Gesetzes im Stromsektor für die Erneuerbaren zusammengetragen. Nach Auffassung des Dachverbandes kommt es vor allem darauf an, die wesentlichen Grundsätze des Gesetzes zu erhalten, Kosten und Nutzen des Ausbaus Erneuerbarer Energien transparent zu machen, die Systemintegration voranzubringen und eine echte Marktintegration zu ermöglichen.
Oktober 2010. Der erfolgreiche Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland ist mit hohen Kosten verbunden – jedoch nur auf den ersten Blick. Richtig ist: Die EEG-Umlage wird im kommenden Jahr steigen – nach einer BEE-Schätzung auf einen Wert zwischen 3,2 Cent und 3,5 Cent pro Kilowattstunde. Jedoch: Eine reine Kostenbetrachtung stellt keine Grundlage für eine seriöse Bewertung der Erneuerbaren Energieträger dar. Jeder Euro, der in den Ausbau der Erneuerbaren investiert wird, bringt schon heute einen hohen volkswirtschaftlichen Nutzen.
Juli 2010. Um dauerhaft die notwendigen Investitionsanreize für den Einbau regenerativer Heizungsanalgen sicherzustellen, schlägt der BEE für die Wärmeversorgung des Gebäudebestandes ein verlässliches und wirksames Ausbauinstrument für Erneuerbare Energien vor, die Erneuerbare-Wärme-Prämie. Sie sollte spätestens ab 2012 auf das MAP folgen und wird unabhängig vom Bundeshaushalt finanziert.
Mai 2010. Die Branche der Erneuerbaren Energien sieht in der Elektromobilität und den Erneuerbaren natürliche Partner, die im Verkehrssektor die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen senken, den Klimaschutz erhöhen und die Integration von Erneuerbaren Energien im Stromsektor vorantreiben können. Daher machen sich die mittelständischen Akteure der Branche für einen schnellen Ausbau Erneuerbarer Elektromobilität stark.
Mai 2010. Gemeinsam mit dem Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH), dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW), dem Bundesverband Wärmepumpe (bwp) und dem Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) appelliert der BEE in einem offenen Brief an Bundesregierung und Abgeordnete, die Förderung regenerativer Heizungstechnologie fortzuführen und die Haushaltssperre für Mittel des Marktanreizprogramms aufzuheben.
April 2010. Mit der Hannoveraner Erklärung setzt sich die Branche ambitionierte Ziele bis zum Jahr 2020: Die jährlichen Investitionen durch den Ausbau Erneuerbarer Energien in Deutschland sollen sich gegenüber heute verdoppeln, die Investitionskosten pro Kilowatt installierter Leistung je nach Technologie um bis zu 50 Prozent sinken. Außerdem soll die Zahl der Arbeitsplätze auf mindestens 500.000 steigen. Zudem wollen die Erneuerbaren mehr als die Hälfte der deutschen Klimaschutzverpflichtungen erfüllen.
Januar 2010. In der Resolution schlagen die beiden Verbände ein Bündel von Maßnahmen vor, mit dem der Modernisierungsstau in deutschen Heizungskellern aufgelöst werden kann. Ziel ist es, die Erneuerungsquote von Heizungsanlagen mindestens zu verdoppeln und so die Energieeffizienz und den Anteil Erneuerbarer Energien im Wärmemarkt signifikant zu erhöhen.
Oktober 2009. Auf Basis seiner Ausbauprognosen für Erneuerbare Energien in den Sektoren Strom, Wärme und Verkehr hat der BEE Leitlinien für ein zukunftsweisendes Energiekonzept erarbeitet. Es zeigt die politischen Rahmebedingungen, unter denen Erneuerbare Energien in allen Bereichen schnell zulegen und mittelfristig zum wichtigsten Bestandteil unserer Energieversorgung werden. Im Ergebnis können die Erneuerbaren 2020 bereits rund 28 Prozent des deutschen Energieverbrauchs decken.
Juli 2009. Die Unternehmen und Verbände der Erneuerbare-Energien-Branche prognostizieren in ihrer Studie "Stromversorgung 2020" einen Anteil von 47 Prozent Strom aus Wind- und Sonnenergie, Biomasse, Wasserkraft und Geothermie am deutschen Stromverbrauch im Jahr 2020. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie sind in diesem Flyer zusammengefasst.
Dezember 2008. Erst 2006 wurde für 2009 eine Biokraftstoffquote von 6,25 Prozent beschlossen. Jetzt soll diese Quote auf 5,25 Prozent abgesenkt werden. Der BEE fordert die SPD-Fraktion auf, diesen Entschluss zu überdenken.
Oktober 2005. Ein breites Bündnis von Organisationen aus den Bereichen Erneuerbare Energien, Umwelt, Verbraucher und Gewerkschaften fordert die Verhandlungsführer der großen Koalition auf, den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien und das Ziel „mindestens 20 Prozent Erneuerbare Energien bis 2020“ im Koalitionsvertrag zu verankern.